Unsere Botschafter

Wir freuen uns, dass Menschen es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Arbeit der Kleinen Riesen Nordhessen ideell zu fördern und als Botschafter für häusliche Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterwegs zu sein:

Bischof Dr. Michael Gerber

„Wir sind sehr stolz, dass Bischof von Fulda, Dr. Michael Gerber, diese Aufgabe übernimmt und uns als Botschafter künftig dabei unterstützt, den Verein, seine Ziele und Aktivitäten bekannter zu machen, um neue Partner für unsere Anliegen und Arbeit zu finden“, erklärte Prof. Dr. Michaela Nathrath. Die Vereinsvorsitzende und Direktorin der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Klinikum Kassel ist sicher: „Der Bischof ist in besonderer Weise ein Brückenbauer zwischen Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen – zwischen Kirche und Gesellschaft.“

Bischof Gerber betont, dass ihn das Engagement des Vereins „Kleine Riesen“ sehr berühre: „Sie kümmern sich ganz unmittelbar um Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die sich hautnah dem Tod stellen müssen. Viele aus der unmittelbaren Umgebung sind mit diesen Situationen überfordert und ziehen sich zurück. Sie aber sind den betroffenen Familien ganz nah.“ Der neuernannte Botschafter unterstrich: „Ich will mich dafür stark machen, dass schwerstkranke Kinder und Jugendliche auf ihrem letzten Lebensweg die Zuwendung und Unterstützung bekommen, die sie brauchen und auf die sie auch ein Recht haben.“ Eine wichtige Aufgabe sehe er gerade darin, dass über Bedürfnisse pflegebedürftiger Kinder und ihrer Familien öffentlich mehr gesprochen wird.

Nach den Worten von Michaela Nathrath tut es gut, jemanden wie den Bischof an der Seite des Vereins und seinen Aufgaben zu wissen: In der täglichen Arbeit mit allen praktischen, ethischen, pflegerischen, medizinischen und menschlichen Spannungsfeldern sei vor allem das Kinder-Palliativ-Team auf gut vernetzte Multiplikatoren wie Gerber angewiesen. „Sterbende Kinder sind noch immer ein gesellschaftliches Tabu“, erläuterte Nathrath. „Unsere Botschafter helfen uns, die Kinder und ihre Familien ins Bewusstsein der Menschen zu rücken, sie gesellschaftlich nicht zu vergessen und für bessere Rahmenbedingungen zu sorgen.“ 

 

Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann

„Es ist mir eine Ehre, Botschafterin der ‚Kleinen Riesen‘ zu sein. Zugleich ist es mir aber auch eine Verpflichtung, mich für die Jüngsten und Schutzbedürftigsten unserer Gesellschaft einzusetzen. Das Engagement dieses Vereins dient unserer Gesellschaft und bedarf der Unterstützung aller. Wenn Kinder und Jugendliche schwer krank sind und ihr Lebensende naht, erfordert es ein hohes Maß an Verantwortung, Einfühlungsvermögen und Einsatz von engagierten Fachkräften, um Betroffenen und ihren Angehörigen das Leben ein Stück weit zu erleichtern.

Deshalb gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins ‚Kleine Riesen Nordhessen‘ mein Dank und meine Anerkennung für dieses gesellschaftliche Engagement“, so Eva Kühne-Hörmann.

Dr. Thomas Voelker: „Wir sind Ihnen sehr dankbar für die bisherige Unterstützung und hoffen, dass wir einen gemeinsamen Weg auch in Zukunft beschreiten können."

Clowns Filine und Bolduan

Die Clowns Filine (Susanne Götze) und Bolduan (Michel Fickinger) werden künftig auch die Idee und die Arbeit der Kleinen Riesen Nordhessen in die Öffentlichkeit tragen. Martina Fröhlich, die pflegerische Leitung des KinderPalliativTeams, und Kinderärztin Cornelia Fader-Schlandstedt überreichten den beiden Clowns die Ernennungsurkunde. Filine und Bolduan sind übrigens schon seit 18 bzw. 15 Jahren wöchentlich als Klinikclowns u.a. in der Onkologie unterwegs. "Wir versuchen eine schöne und spaßige Atmosphäre zu schaffen", erzählt Filine. "Das muss nicht immer gleich zum Lachen führen. Es kann auch ein Schmunzeln auslösen oder nur ein begeistertes und neugieriges Gucken".

bulliwood.kuckan.de

Susanne Götze und Michel Fickinger haben 2018 den gemeinnützligen Verein Bulliwood ins Leben gerufen. Kinder und Jugendliche werden eingeladen, ihre Gedanken und Ideen in Kurzfilme zu verwandeln. Der erste Film wurde mit Antonia gedreht. Sie ist 17 und seit 5 Jahren an Krebs erkrankt. Was ihr für die Erde und die Gesellschaft wichtig ist, sehen erzählt sie in diesem Film.

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